Aktuelles

Absinken Rechnungszins auf 0,9 % ab 01.01.2016

Viele Lebens- und Rentenversicherer

senkten für 2018 die laufende Verzinsung erneut. Neben dem seit 2016 gültigen Zinssatz von 0,9 Prozent auf den Sparanteil der Prämie gewähren viele Gesellschaften noch zusätzlich Deklarationen (Überschuss) von (bei gut zwei Drittel zwischen 1,55 und 2,55 Prozent); im Schnitt liegt die Gesamtverzinsung nunmehr bei etwa 2,6 Prozent; weiterer Abwärtstrend ist aufgrund der anhaltend lauen Zinsmarktphase nicht auszuschließen.

In Fachkreisen wird schon mit vorgehaltener Hand über ein weiteres Absinken des garantierten Satzes spekuliert). Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen wollen, wie es um Ihre bestehende Lebens- oder Rentenversicherung (incl. bAV, Riester und Rürup) steht und ob Handlungsbedarf angesagt ist. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch die komplexe steuerliche Situation der Altersvorsorgeverträge.

Beitragssatz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

beläuft sich seit 1.1.2011 wieder auf 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens, wobei für (weitere) Er-höhungen der Arbeitgeberanteil eingefroren bleibt. Somit gilt es, die weitgehend standardisierten Leistungen der gesetzlichen Betriebs,- Innungs- und Krankenkassen gründlich auf weitere Services zu vergleichen (auch im Hinblick auf mögliche Zusatzbeiträge) und für mögliche Lücken private Zusatzversicherungen in Betracht zu ziehen. Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen dabei.

Viele Lebens- und Rentenversicherer

senken für 2011 die laufende Verzinsung erneut. Neben dem seit 2007 gültigen Zinssatz von 2,25 Prozent auf den Sparanteil der Prämie gewähren viele Gesellschaften noch zusätzlich Deklarationen (Überschuss) von (bei gut zwei Drittel zwischen 1,55 und 2,55 Prozent); im Schnitt liegt die Gesamtverzinsung nunmehr bei etwa 4,1 Prozent; weiterer Abwärtstrend ist aufgrund der anhaltend lauen Zinsmarktphase nicht auszuschließen. In Fachkreisen wird schon mit vorgehaltener Hand über ein weiteres Absinken des garantierten Satzes spekuliert). Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen wollen, wie es um Ihre bestehende Lebens- oder Rentenversicherung (incl. bAV, Riester und Rürup) steht und ob Handlungsbedarf angesagt ist. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch die komplexe steuerliche Situation der Altersvorsorgeverträge.

Verzinsung bei unterjähriger Zahlung der Versicherungsprämie

Unlängst haben sich die Verbraucherschutzverbände sowie Gerichte mehrfach mit der Frage be-schäftigt, festzustellen, ob der Versicherer verpflichtet sei, im Fall der Eröffnung von unterjährigen Prämienzahlungen gegen einen Ratenzahlungsaufschlag den Versicherungsnehmer auf den Effektivzins hinzuweisen und dem entgegenstehende Klauseln unwirksam seien. Nach der Argumentation des Verbraucherverbandes stellt die Eröffnung einer unterjährigen Zahlungsweise einen Darlehensvertrag dar und die entsprechenden rechtlichen Verpflichtungen eines Versicherers ergeben sich eindeutig aus § 492 BGB. Hiergegen wandte sich der Versicherer mit der Begründung, dass bei der Eröffnung einer unterjährigen Zahlungsweise nicht der Darlehenscharakter entscheidend ist, sondern der Rabattgedanke im Vordergrund steht.

Nachdem zunächst das LG Bamberg (Az.: 2 O 764/04) dem Kläger Recht gab und dann die gegen das Urteil eingelegte Berufung des Versicherers vor dem OLG Bamberg (Az.: 3 U 35/06) Erfolg hatte, erkannte der Versicherer vor dem BGH den Unterlassungsanspruch des Klägers an und vermied dadurch eine Entscheidung und Begründung des BGH in der Sache selbst. Damit wurde die Entschei-dung des LG Bamberg – nach Erörterung der rechtlichen Hinweise des BGH – rechtskräftig. Fraglich ist, welche rechtlichen Folgen und konkrete Ansprüche sich hieraus nun für andere Versicherungsnehmer ergeben.

Informieren Sie uns, wenn sie entsprechende Fallkonstellationen haben und fragen Sie uns, was man hier tun kann.